Leben

Am 14.12.1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin geboren

1934 bis 1939 Volksschule Berlin-Wilmersdorf; 1939 bis 1942 Humanistisches Fichte-Gymnasium Berlin-Wilmersdorf; 1942 bis 1945 Moltke-Realgymnasium Berlin-Charlottenburg. Wegen Luftangriffen wurde die Schule von Frühjahr 43 bis Herbst 44 in das Schülerverschickungslager Jaroschin (damals Posen, heute Polen) verlegt

1945 bis 1946 Humanistisches Bismarck-Gymnasium

Ende Februar 46 Entführung durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD aus dem Westsektor Berlins durch das Brandenburger Tor in den Ostsektor zusammen mit seinem Vater, der nach einer letzten gemeinsamen Nacht nach Moskau deportiert und erschossen wurde

Febr. 46 bis April in den Kellerbunkern einer sowjetischen Kommandantur in Berlin-Weißensee und in einem Zwischenlager

1946 bis Herbst 1947 im sowjetischen KZ „Sachsenhausen“

Herbst 1947 Verschleppung nach Georgien und auf Befehl des NKWD Einquartierung bei Verwandten

1947 bis 1952 Studium der Germanistik

1952 bis 1954 Unterbrechung

1954 bis 1957 Aspirantur am Germanistikum

1957 bis 1970 Arbeit als Deutschlehrer am Pädagogischen Fremdspracheninstitut

1967 Besuch Heinrich Bölls

1969 Erste Reise nach Deutschland (DDR) als Dolmetscher des Rustaweli Theaters, Besuch bei Wolf Biermann in der Chausseestraße 131

1970 bis 1980 Ehe mit der Germanistin, Schriftstellerin und Publizistin Naira Gelaschwili

1971 Berufung an das Philosophische Institut der Akademie der Wissenschaften

1975 Geburt der Tochter Anna

Seit 1983 Freundschaft mit dem Ostberliner Publizisten Ekkehard Maaß

Seit 1989 regelmäßige Besuche in Deutschland; bei Ekkehard Maaß Begegnung mit der Dichter- und Malerszene vom Prenzlauer-Berg und Autoren wie Andrej Bitow, Bulat Okudshawa, Tschingis Aitmatov, Allain Ginsburg und Ernst Jandl

1990/91 Stipendien des DAAD und der Heinrich-Böll-Stiftung

1991 bis 1993 Erscheinen von sechs Büchern in deutschen Verlagen und Lesereisen durch Deutschland

Seit 1993 Ständiger Wohnsitz in Berlin

Dez. 1994 Verleihung der Deutschen Staatsbürgerschaft, Ehrenstipendium des Bundespräsidenten

1995 Stadtschreiber in Rheinsberg, es entsteht „Der Kantakt“

Nov. 1995 Literaturpreis des Landes Brandenburg

1996 Poetik-Vorlesung in Bamberg

1997 Reise über das Goetheinstitut in die USA

1997 Förderungspreis Literatur des Kunstpreises Berlin

1998 Ehrendoktor der Staatlichen Universität Tbilissi

2002 Gustav-Regler-Preis der Stadt Merzig

2006 Verleihung der Goethe-Madaille in Weimar

2007 Im Verbrecher Verlag, Berlin, erscheint "Officer Pembry"; der Verlag plant die Herausgabe des gesamten Werkes von Giwi Margwelaschwili im Halbjahresrhythmus

2008 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande